Sonntag, 29. August 2021

[Rezension] What to say next - Vielleicht genügt ein Wort

  



KLAPPENTEXT

Eine berührende Geschichte, über zwei Jugendliche, die trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiede perfekt füreinander sind.
Kit und David könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist beliebt, er mit Asperger-Syndrom gilt an der Highschool als Außenseiter. Doch als Kits Vater bei einem Autounfall stirbt, kann sie nicht weitermachen wie bisher. Deshalb setzt sie sich in der Mittagspause von nun an zu David. Denn während alle anderen sie bemitleiden, ist seine schonungslose Ehrlichkeit genau das, was Kit gerade braucht. Und während sie sich immer weiter aus ihrer Trauer herauskämpft, nimmt David Stück für Stück einen größer werdenden Platz in ihrem Herzen ein

Quelle: One

BUCHINFOS

Autorin: Julie Buxbaum | Seiten: 368 | Einband: Broschur | Erschienen: August 2021 | ISBN: 978-3-8466-0136-5 | Preis (D): 12,90 € | Verlag: One | Rezensionsexemplar

MEINE MEINUNG

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Ich finde das Thema Autismus/ Asperger Syndrom sehr spannend und habe schon mal ein Buch gelesen, in dem die weibliche Protagonistin eine ähnliche Diagnose wie David aus "What to say next" hat. 
 
Wie mir das Buch gefallen hat? Finde es jetzt heraus.

Schreibstil Der Stil hat mir unglaublich gut gefallen! Ich habe selten ein Buch gelesen das so voller Gefühl steckt. Ich habe gelacht, innerlich geweint und wat stinkwütend. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Kit und David erzählt. Die Sichtweise von David mochte ich lieber da ich sie interessanter fand.

Charaktere  David ist nicht so wie seine Mitschüler:innen. Er hat das Asperger Syndrom und hat deswegen Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Er redet nicht viel, hat keine Freunde und ist recht einsam. Ich hatte nicht das Gefühl das es ihn stört. Von seinen Mitschüler:innen wird er ignoriert oder noch schlimmer: beschimpft/ gedemütigt. Er tat mir sehr leid. Zu seinen Eltern und seiner älteren Schwester hat er ein sehr gutes Verhältnis. Es wurde nicht richtig erwähnt aber ich glaube das Davids Vater ebenfalls das Syndrom hat, da er sich ähnlich wie er verhält.

Kit ist ein sehr beliebtes Mädchen. Sie hat viele Freunde:innen, anagiert sich für die Schülerzeitung und hat ein tolles Verhältnis zu ihrem Vater. Sie ist nicht ganz mit sich selbst zufrieden. Immer wieder erwähnt sie, dass sie sich für dick hält oder nicht so schön ist wie ihre Mutter. Diese mäkelt auch an Kit's Aussehen rum, nicht direkt aber hin und wieder teilt sie einen Seitenhieb aus. Das find ich total daneben. Der Tod ihres Vaters wirft Kit verständlicher Weise total aus der Bahn. Plötzlich ist ihr alles zu viel. Sie kann nicht verstehen, wie die Welt sich einfach weiter dreht ohne ihn. Sie kann das Mitleid von anderen nicht ertragen und auch das ihre Mutter es nicht schafft über den Tod zu reden macht Kit fertig. Sie nimmt Abstand zu allen und will nur ihre Ruhe. Kit ist sehr nett und voller Trauer.


Handlung  Die Geschichte hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Ich fand es spannend wie sich die Beziehung zwischen David und Kit aufgebaut hat. Außerdem war es schön zu sehen wie sich David weiterentwickelt hat während der Handlung. Es gibt viele lustige Momente in dem Buch aber auch traurige und welche die mich wütend gemacht haben. Besonders gefallen hat mir auch der Zusammenhalt in der Familie von David. 

LESEEMPFEHLUNG

"What to say next - Vielleicht genügt ein Wort" hat mir unendlich gut gefallen. Für mich definitiv ein Jahreshighlight. Ich mochte die vielen Gefühle, ich mochte David als Protagonist sehr gern und die Geschichte ist einfach nur schön. Ich habe sie sehr schnell durchgelesen, was wohl für sich selbst spricht.

BEWERTUNG


WEITERE BÜCHER
 
Tell me three Things

ÜBER DIE AUTORIN

Julie Buxbaum, geb. 1977 in Rockland County, New York, studierte u.a. an der Harvard Law School und arbeitete zwei Jahre als Anwältin in einer großen New Yorker Kanzlei, bevor es sie in die Sonne nach Los Angeles zog. Dort hing sie die Juristerei an den Nagel und fing an zu schreiben. Ihr Debütroman wurde in 25 Sprachen übersetzt. Absender: Glück ist ihr erstes Jugendbuch, zu dem sie eine anonyme E-Mail einst inspirierte. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem unsterblichen Goldfisch in Los Angeles.

Quelle: One

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen